Walpurgisnacht 2012

Zum mittlerweile dritten Mal eröffneten wir unser Veranstaltungsjahr mit der Mittelalterlichen Walpurgisnacht am Georgenberg im Schlosspark Ennsegg. Die Walpurgisnacht im Georgenberg war 2009 ursprünglich als Auftaktveranstaltung und internes Vereinsfest geplant gewesen. Dies sollte sich in den darauffolgenden Jahren ändern. Heuer waren wir überrascht und überwältigt zugleich. Wir hatten mit vielen Besuchern gerechnet, doch der Ansturm war größer, als wir uns je gedacht hätten.

(Ein Bericht von Franz Kamptner)

Die erste Veranstaltung im Jubeljahr 2012

Nachdem wir im letzten Jahr kein Glück mit dem Wetter hatten (kurz vor Veranstaltungsbeginn durchnässte uns ein Regenschauer), waren die Voraussetzungen in diesem Jahr wunderbar. Die Sonne lachte vom Himmel und trieb uns bei den Aufbauarbeiten den Schweiß ins Gesicht. Aber was kann es schöneres geben, als schönes Wetter bei einem Fest im Freien.

Auch in diesem Jahr hatten wir ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Die Kinder konnten in unserem großen Zelt mit Waltraud und Christine Hexenmasken basteln, Kräutersackerl zusammenstellen, Bilder anmalen und sich schminken lassen. Vor dem Zelt konnten sie ihre Fähigkeiten als Knappe oder Burgfräulein beim Kindertjost unter Beweis stellen.

In der Civium Anasi Taverne herrschte unterdies reges Treiben. Martin, unser Chef de Cuisine, verwöhnte unsere Gäste mit seinem traumhaften Linseneintopf. Vanessa bereitete die gebrannten Mandeln zu, welche für einen wunderbaren Duft sorgten. Petra und Stefan hatten mit dem Ausgeben der Getränke im wahrsten Sinne des Wortes alle Hände voll zu tun.

Die Höhepunkte des Abends waren die Entzündung des Hexenfeuers, welches Alexander in den Stunden danach bestens bewachte, sowie der Hexentanz mit allen Kindern und die Feuershow der „Feuermatrix“. In diesem Jahr wurde mächtig viel Wirbel gemacht. Mit der Unterstützung unserer Freunde konnten wir für einen fulminanten Trommelsound sorgen, während Franz und Sue die Feuerketten, Reifen und Stöcke nur so durch die Luft wirbeln ließen. Zum Abschluss der Show ließ Franz noch die Funken sprühen und sorgte damit für große Begeisterung.

Der Abend wurde noch lange unter dem klaren Sternenhimmel. Wir sangen im Schein der Fackeln, tranken das eine oder andere kühle Gebräu und so mancher Festbesucher wusste spätestens dann, warum es in unserem Civium Anasi Lied heißt: „Gut ist’s Ennser Bürger zu sein!“.