MITTELALTERFEST 2016

ABGESAGT!!!

Aufgrund verschiedener „Hindernisse“ ist es uns in diesem Jahr leider nicht möglich das Mittelalterfest am Georgenberg zu veranstalten. Wir hoffen aber, viele von euch auf den zahlreichen anderen Festen und Märkten zu treffen.

Mittelalterfest am Georgenberg 2016

Freitag 05.08. bis Sonntag 07.08.2016

Endlich ist es wieder soweit… 2016 gibt es wieder das Mittelalterfest am Georgenberg!

Wir freuen uns auf eure Bewerbung per Mail (  fest@civium-anasi.at )!

Festregeln_2016

Bewerbung_Lagergruppe_2016

Bewerbung_Händler_2016

Bitte ausschließlich unsere Bewerbungsformulare verwenden!

ADVENTMARKT im Schloss Ennsegg 2015

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Auch heuer wieder öffnet das Schloss Ennsegg in der Adventzeit seine Pforten.
Von 05. bis 06. Dezember 2015 haben Sie die Möglichkeit, sich von dem traumhaften Ambiente in vorweihnachtliche Stimmung bringen zu lassen. Ob Groß oder Klein, es ist bestimmt für jedes Alter und jeden Geschmack das Passende dabei.

Wärmen Sie sich mit Punsch oder Glühwein auf. Auch typische kulinarische Schmankerl wie Bratwürstel, Raclettebrot, Gulaschsuppe oder Bosna dürfen nicht fehlen.
Lust auf Süßes? Geniessen Sie Ihren Nachmittag bei Kaffee, Tee, Kuchen und Kekserl.
Erleben Sie den Advent 2015 „genussvoll anders“, spüren Sie „wos Weihnachten wirkli woar“ und finden Sie im Schloss Ennsegg „wie wertvoll es auch heute noch sein kann“.

05.12.2015, 10-19 Uhr
06.12.2015, 10-19 Uhr 


Wir von Civium Anasi sind mit unserem Zelt natürlich wieder dabei und
freuen uns auf euren Besuch!

Programm zum Mittalalterfest am Georgenberg 2014

Mittelalterfest am Georgenberg 2014

Freitag 01.08. bis Sonntag 03.08.2014

Parkmöglichkeiten für unsere Besucher
Anfahrtsplan

Adressen fürs Navi:
Parkplatz bei der Basilika St. Laurenz – Laureacum Strasse 4
Parkplatz am Dr. Marckhgott Platz (gegenüber Krankenhaus)
Parkplatz gegenüber Mauthausner Straße 13a (direkt beim Fest, Kurzparkzone)Parkplatz gegenüber Mauthausner Straße 24
Parkplatz vor Lorcher Straße 1 (vor der Feuerwehr)
Parkplatz vor Stadlgasse 2 (vor Billa)
Parkplatz vor Hafner Straße 2 (bei der Stadthalle)

Sowie im gesamten Zentrum (Samstag gebührenpflichtige Kurzparkzone)

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Es sind nur noch wenige Tage bis das Mittelalterfest am Georgenberg zum 5. Mal seine Pforten öffnet und Groß und Klein in eine längst vergangene Zeit entführen wird.

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Teilnehmer Mittelalterfest am Georgenberg 2014

Mittelalterfest am Georgenberg 2014

Freitag 01.08. bis Sonntag 03.08.2014

Endlich ist es soweit… wir freuen uns, euch die teilnehmenden Gruppen, Künstler und Händler zu präsentieren:

Unbenannt

Künstler
Impressionen

Wie bereits in den vergangenen Jahren werden wir auch 2014 keinen Eintritt verlangen und freuen uns darauf neue Besucherrekorde aufzustellen.

 

Hier ein kurzer geschichtlicher Auszug…

Der Ennser Jahrmarkt Im Jahr 1191 stellte Herzog Otakar IV. das Ennser Jahrmarktsprivileg aus und ebnete so den Weg zum Aufstieg der Stadt Enns zur Handelsmetropole. In Enns wurden vorwiegend verschiedenste Stoffwaren gehandelt. Diese kamen aus vielen verschiedenen Ländern. Maastricht wird als am weitesten entfernte Produktionsstätte genannt. In Köln wurden alle westeuropäischen Waren gesammelt. Diese wurden auf Wagen nach Regensburg transportiert und von dort mit dem Schiff nach Enns gebracht.

„Der Ennser Jahresmarkt begann am Montag in der Bittwoche und dauerte bis zum Pfingstsamstag. Es handelte sich also um einen beweglichen Termin, der aber im großen und ganzen mit der Schneeschmelze gekoppelt war. Erst dann wurde es wieder möglich, die Donau regelmäßig zu befahren.“ (“Geschichte von Enns”, Seite 99)

Zusatzbestimmungen regelten den Schiffsverkehr zu dieser Zeit. So mussten alle Schiffe, die nach Mariae Verkündigung (25. März) auf der Donau fuhren, in Enns ankern und bis zum Ende des Jahrmarktes bleiben. Da der letztmögliche Termin dafür der 12. Juni war, konnte das bis zu zwei Monate Wartezeit bedeuten. Die maximale Aufenthaltsdauer für Schiffe mit Lebensmittel betrug dagegen nur 51 Tage, da diese bis zum Georgitag (23. April) durchfahren durften.

Nach Marktschluss wurden alle Schiffe kontrolliert. Die Zollabfertigung nahmen der Regensburger Hansgrafen (comes Ratisponensis) im Beisein der lokalen Amtleute (iudices de villa) vor. Bei ersterem handelte es sich um ein Kontrollorgan der Stadt Regensburg, die ihren Einfluss im Handel bis ca. 1210 waren konnte. Letztere waren einheimische Zollbeamte, die während des Marktgeschehens bei Handelsstreitigkeiten als Richter vermittelnd auftraten.

Bei der Zollabfertigung wurde von jedem Zentner Ware (damals ca. 50 kg), und pro Maßeinheit bei Getreide und Wein 12 Pfennig eingehoben. Für Wagen galt die gleiche Zollgebühr. Für das Passieren der Brücke wurde für Saumtiere 6 Pfennig, für Kaufmänner mit der Ware auf dem Rücken ein Obolus eingefordert.

Nur die mit Wachs und Häuten handelnden „Russlandfahrer“ durften nach Bezahlung des Zolls ohne anzuhalten weiterreisen. Hatte ein Händler den Ennser Markt besucht, hatte er ein Zertifikat erhalten und durfte nun das ganze übrige Jahr freit auf der Donau verkehren.

Um die Kontrolle auf der Donau durchzuführen, dürften die Ennser wahrscheinlich mit den Mauthausnern zusammengearbeitet haben. Auch ist denkbar, dass die Burg Spielberg zur Kontrolle der Schifffahrt errichtet wurde.

Die Jahrmärkte in Enns waren vor allem auf den Fernhandel ausgelegt. Erst in zweiter Linie dienten sie der Versorgung des Nahmarktes. Für die Ennser Bevölkerung wird es jedoch möglich gewesen sein, sich mit Fernhandelswaren einzudecken.

Mittelalterliche Stadtführungen in Enns

Seit einiger Zeit werden in unserer schönen Heimatstadt Enns mittelalterliche Stadtführungen angeboten. Wir von Civium Anasi haben diese Führung nicht nur ausführlich getestet, sondern unser Vereinskollege Martl ist auch als einer der fleißigen Stadtführer unterwegs.

Wir empfehlen allen Geschichtsinteressierten, sich eine dieser Führungen nicht entgehen zu lassen.

Hier geht es weiter…

Für alle, die nicht länger warten möchten, hier die genaueren Infos:

Unsere – in mittelalterlicher Gewandung bekleideten – StadtführerInnen werden Sie durch unsere Stadt führen und viele schöne Gebäude aus damaliger Zeit zeigen und erklären – wie z.B. die Stadtpfarrkirche St. Marien, die Wallseerkapelle, das Baderhaus, den Zwinger, den Pfaffenturm oder den Frauenturm mit der Johanniterkapelle sowie einige Innenhöfe und natürlich Reste unserer Stadtmauer.Sie werden aber auch alltägliches aus dem Mittelalter erfahren – wie waren die hygienischen Verhältnisse, wo bekam man seine Lebensmittel her oder einfach nur Trinkwasser?

Wissen Sie, was Richard Löwenherz mit Enns zu tun hat oder wie der Teufel in Enns überlistet wurde? – diese und einige andere Sagen werden unsere StadtführerInnen ebenso zum Besten geben.

Erleben Sie Enns, wie es im Mittelalter war.
Wissenswertes, interessantes und witziges von und um die älteste Stadt Österreichs.

Um € 10 pro Person, ab 5 Personen, begleitet Sie unser „mittelalterlicher“ Stadtführer in die Zeit des Mittelalters – Zeit fürs leben, Zeit für Enns… unter Tel.: 07223-82777 buchen Sie Ihre Zeitreise individuell.

Walpurgisnacht 2014

Die Wurzeln der Walpurgisfeier liegen weit in vorchristlicher Zeit und gehen auf germanische Ursprünge zurück.  Die damaligen Einwohner des Harzes feierten an diesem Tag ein mit diversen Opfern einhergehendes Frühlingsfest als Ausdruck der Freude über das Ende des Winters sowie die Hochzeit ihres Gottes Wotan. Durch die Verkleidung mit Masken und durch das Spiel mit dem Feuer wurden böse Geister vertrieben und der Frühling willkommen geheissen. 

Der Sage nach versammeln sich zur Walpurgisnacht die Hexen auf dem Hexentanzplatz um von dort aus auf Besen, Mistgabeln, Katzen und anderen  „Fluggeräten“ gemeinsam zum Brocken zu fliegen, wo das eigentliche Hexenfest stattfindet. 
Auf diesem tanzen angeblich alle Hexen in einem großen Kreis mit dem Rücken zueinander um das Feuer herum und küssen anschließend dem Teufel den Hintern ehe  sie sich mit ihm vermählen und mit dem Hexenmal gezeichnet werden…

Auch in diesem Jahr tauchten zahlreiche kleine und große Besucher in die magische Welt der Walpurgisnacht ein um gemeinsam mit uns den Frühling zu begrüßen.
Bei Tanz, gruseligen Geschichten, dem ein oder anderen Glas Met und jeder Menge Feuer verwandelte sich der Schlosspark erneut in eine wundervoll mystische Welt…

Wir von Civium Anasi bedanken uns bei allen Besuchern und Helfern und freuen uns schon darauf, euch beim nächsten mal wieder zu sehen.

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Mittelalterfest 2014

Mittelalterfest am Georgenberg 2014

Freitag 01.08. bis Sonntag 03.08.2014

Um die Vorfreude auf unser Fest noch zu vergrößern, hier schon einmal eine erste Liste mit den teilnehmenden Gruppen, Händlern und Gastronomen:

Teilnehmer

Wie bereits in den vergangenen Jahren werden wir auch 2014 keinen Eintritt verlangen und freuen uns darauf neue Besucherrekorde aufzustellen.

Bewerbung_Händler_2014 !!! Es sind noch ein paar wenige Händler-Plätze vorhanden !!!

Aus Platzgründen können wir leider keine weiteren Lagergruppen einladen.

Festregeln_2014

Bitte sendet eure Bewerbungen per Mail an:
fest@civium-anasi.at

oder postalisch an:

Civium Anasi
Hauptplatz 1
4470 Enns

Hier ein kurzer geschichtlicher Auszug…

Der Ennser Jahrmarkt Im Jahr 1191 stellte Herzog Otakar IV. das Ennser Jahrmarktsprivileg aus und ebnete so den Weg zum Aufstieg der Stadt Enns zur Handelsmetropole. In Enns wurden vorwiegend verschiedenste Stoffwaren gehandelt. Diese kamen aus vielen verschiedenen Ländern. Maastricht wird als am weitesten entfernte Produktionsstätte genannt. In Köln wurden alle westeuropäischen Waren gesammelt. Diese wurden auf Wagen nach Regensburg transportiert und von dort mit dem Schiff nach Enns gebracht.

„Der Ennser Jahresmarkt begann am Montag in der Bittwoche und dauerte bis zum Pfingstsamstag. Es handelte sich also um einen beweglichen Termin, der aber im großen und ganzen mit der Schneeschmelze gekoppelt war. Erst dann wurde es wieder möglich, die Donau regelmäßig zu befahren.“ (“Geschichte von Enns”, Seite 99)

Zusatzbestimmungen regelten den Schiffsverkehr zu dieser Zeit. So mussten alle Schiffe, die nach Mariae Verkündigung (25. März) auf der Donau fuhren, in Enns ankern und bis zum Ende des Jahrmarktes bleiben. Da der letztmögliche Termin dafür der 12. Juni war, konnte das bis zu zwei Monate Wartezeit bedeuten. Die maximale Aufenthaltsdauer für Schiffe mit Lebensmittel betrug dagegen nur 51 Tage, da diese bis zum Georgitag (23. April) durchfahren durften.

Nach Marktschluss wurden alle Schiffe kontrolliert. Die Zollabfertigung nahmen der Regensburger Hansgrafen (comes Ratisponensis) im Beisein der lokalen Amtleute (iudices de villa) vor. Bei ersterem handelte es sich um ein Kontrollorgan der Stadt Regensburg, die ihren Einfluss im Handel bis ca. 1210 waren konnte. Letztere waren einheimische Zollbeamte, die während des Marktgeschehens bei Handelsstreitigkeiten als Richter vermittelnd auftraten.

Bei der Zollabfertigung wurde von jedem Zentner Ware (damals ca. 50 kg), und pro Maßeinheit bei Getreide und Wein 12 Pfennig eingehoben. Für Wagen galt die gleiche Zollgebühr. Für das Passieren der Brücke wurde für Saumtiere 6 Pfennig, für Kaufmänner mit der Ware auf dem Rücken ein Obolus eingefordert.

Nur die mit Wachs und Häuten handelnden „Russlandfahrer“ durften nach Bezahlung des Zolls ohne anzuhalten weiterreisen. Hatte ein Händler den Ennser Markt besucht, hatte er ein Zertifikat erhalten und durfte nun das ganze übrige Jahr freit auf der Donau verkehren.

Um die Kontrolle auf der Donau durchzuführen, dürften die Ennser wahrscheinlich mit den Mauthausnern zusammengearbeitet haben. Auch ist denkbar, dass die Burg Spielberg zur Kontrolle der Schifffahrt errichtet wurde.

Die Jahrmärkte in Enns waren vor allem auf den Fernhandel ausgelegt. Erst in zweiter Linie dienten sie der Versorgung des Nahmarktes. Für die Ennser Bevölkerung wird es jedoch möglich gewesen sein, sich mit Fernhandelswaren einzudecken.

Wer wir sind und warum es Civium Anasi gibt…

DER NAME

„Civium Anasi“ kommt aus dem Lateinischen. „Civium bezeichnet sowohl die Stadt als auch die Bürger. „Anasi“ ist ein alter Name der Stadt Enns. „Civium Anasi“ bedeutet somit „Stadt Enns“ und gleichzeitig „Bürger von Enns“. Diese Bezeichnung findet sich auf dem Stadtsiegel der ältesten Stadt Österreichs, die 1212 von Herzog Leopold VI. das Stadtrecht erhielt.

 

civium_anasi_-_ennser_stadtsiegelDas Siegel der Stadt Enns vereint den steirischen Panther mit dem österreichischen Bindenschild. „Das älteste erhaltene Ennser Siegel ist noch nach den Bürgern (civium) benannt. Es darf damit den Anspruch nehmen, das älteste aller oberösterreichischen Städtesiegel zu sein.“ (aus „Geschichte von Enns“ von W. Katzinger, J. Ebner und E. Ruprechtsberger, Enns 1996, Seite 119)

 

 

DER VEREIN

„Civium Anasi“ wurde im Juli 2008 gegründet. Geschichtsinteressierte Ennserinnen und Ennser schlossen sich zusammen, um sich näher mit der facettenreichen und spannenden Geschichte der ältesten Stadt Österreich zu beschäftigen und vor allem diese erlebbar zu machen.

Als Ausgang unserer ersten Arbeit nahmen wir die Jahre um die Stadterhebung 1212. Wir beschäftigen uns also mit der Übergangszeit vom 12. zum 13. Jahrhundert. Unser Hauptaugenmerk liegt beim Bürgertum. Wir wollen wissen, wie die Ennser Bevölkerung damals lebte, wie sie arbeitete – wie sie das Leben bewältigte in allen schönen und schlimmen Momenten.

MITGLIEDER

● Wir bezeichnen uns als eine Gruppe von interessierten Gleichgesinnten.

● Wir interessieren uns für die Geschichte der Stadt Enns, wollen ausprobieren und erleben, wie der Alltag damals stattgefunden haben könnte.

● Wir wollen in unserer Arbeit so authentisch wie möglich sein.

● Wir sehen das gemeinsame Tun mit unseren Freunden und unserer Familie als wichtigsten Bestandteil unseres Vereinslebens.

● Geselligkeit, Gemütlichkeit, Genüsse und Freude sind für uns sehr wichtig.

VEREINSLEBEN – ANGEBOT

● Wir bieten Interessierten die Möglichkeit, in das bürgerliche Leben der Stadt Enns um das Jahr der Stadterhebung 1212 einzutauchen. Dabei haben wir einen großen Schwerpunkt auf das gemeinsame Tun mit unseren Familien gelegt. Es ist uns wichtig, dass wir im Verein etwas mit unseren Familien unternehmen und uns als Familie ins Vereinsleben einbringen.

● Wir beschäftigen uns mit dem Alltagsleben der Bürger und setzen hier verschiedene Schwerpunkte nach den speziellen Interessen unserer Mitglieder. Im Vordergrund stehen gemeinsame Unternehmungen.

● Wir verbringen gemeinsame Abende zu unterschiedlichen Themen und gestalten verschiedene Feiern zu unterschiedlichen Themen.

● Wir beschäftigen uns mit verschiedenen Themen zum Alltagsleben um 1212, nähen Kleider, probieren Kochrezepte, bauen Möbel und andere Alltagsgegenstände, singen und musizieren gemeinsam,…

● Wir besuchen gemeinsam Mittelalterfeste, Mittelaltermärkte und andere Veranstaltungen.

● Wir nehmen aktiv an verschiedenen Mittelaltermärkten- und Festen teil und versuchen dort die Geschichte der Stadt Enns auf verschiedenste Art und Weise zu präsentieren.

● Wir organisieren Feste in Enns zu bestimmten Themenschwerpunkten (Mittelalterfest am Georgenberg, Walpurgisnacht, Ferienspiele,…) und nehmen aktiv am Ennser Kulturleben teil (Adventmarkt, Radio Oberösterreich Sommertour, Tag der offene Tür,…)

ZIELE

Unser Hauptziel liegt darin, Ennserinnen und Ennsern sowie unseren Gästen die einzigartige Geschichte unserer Stadt in lebendiger Form näher zu bringen. Dieses Angebot soll alle Altersgruppen ansprechen.

Das Lesen von Fachbüchern und Wissenschaftsmagazinen, das Anhören von Vorträgen zu bestimmten Aspekten der Geschichte, der Besuch verschiedenster Museen sowie die Auseinandersetzung mit Fernsehdokumentationen sind interessant, aufschlussreich und ermöglichen eine Wissensgrundlage für unser Tun. Wir sind bemüht in unserer Arbeit sehr genau vorzugehen, Quellen anzugeben und möglichst fundiert zu arbeiten.

Leider können wir wissenschaftlichen Ansprüchen nicht genügen. Wir sind ein Verein von interessierten und motivierten Amateuren und keine wissenschaftliche Einrichtung. Unser Ziel ist es, das Wissen aus den für uns zugänglichen Quellen zusammen zu fassen, verständlich und möglichst plakativ wiederzugeben und die Ergebnisse unserer Arbeit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dabei sind wir nicht auf Gewinn ausgerichtet. Unser Gewinn sind Einblicke in eine unserer Meinung nach zu wenig beachteten Epoche unserer Stadtgeschichte.

Unser Schwerpunkt liegt neben der Beschäftigung mit wissenschaftlichen Quellen beim Lernen durch Ausprobieren und Erleben der Geschichte.

Geschichte darf nicht statisch sein, Geschichte muss lebendig sein. Wir wollen die Möglichkeit bieten, Geschichte anzufassen, sie zu sehen, zu riechen, zu schmecken, mit allen Sinnen zu begreifen… und Geschichte darf und soll vor allem mit Freude, Spaß und Lebenslust verbunden sein. Wir wollen für Geschichte begeistern und dazu anregen, mehr von ihr erfahren zu wollen.

Hierbei ist es uns wichtig, mit verschiedenen Einrichtung in Enns, wie beispielsweise dem Museum Lauriacum, zusammenzuarbeiten.

Sollten uns bei unserer Arbeit Fehler passieren, bitten wir Sie, uns auf diese Fehler aufmerksam zu machen und uns bei der Richtigstellung zu helfen. Für Fragen, Anregungen und Wünsche stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

VEREINSLOKAL

Im ersten Stock des Ennser Stadtturms haben wir uns eingerichtet und sind sehr stolz auf unsere Vereinsanschrift „Hauptplatz 1“. Eine schmale, steile Stiege führt vom Eingang hinauf in das Turmzimmer im ersten Stock. Das Vereinslokal ist gemütlich eingerichtet und bietet auch an kalten Wintertagen genug Wärme, um länger zu verweilen. Hier veranstalten wir im Schein der alten Öllichter unsere Vereinsabende und Sitzungen. Und wenn wir zu später Stunde die Glocken der Turmuhr schlagen hören, wissen wir, dass es noch lange nicht Zeit ist, heimzugehen,…

Ludi Lauriacences – Die Spiele von Enns

Ludi Lauriacences – Die Spiele von Enns

Am 25. und 26. Mai 2013 finden zum zweiten Mal, auf historischen Boden, die Spiele von Enns statt.

„Der zeitliche Bogen spannt sich heuer von der keltischen Zeit (1. Jh. vor Chr.), über die Zeit der Legionäre in Enns/Lauriacum, bis zu den Awaren im 6. Jh. nach Chr. Die Gruppen und Einzeldarsteller zeigen bei ihren Lagern wie das alltägliche Leben der Menschen in dieser Zeit aussah und führen typische Kleidung, Bewaffnung und verschiedene handwerkliche Arbeiten vor. Vor allem gibt es viele Kreativ- und Mitmachstationen: selber Basteln, sich als Legionär verkleiden, Fibeln herstellen und, und, und… Das macht natürlich hungrig: in der Lager-Taberna können sich die großen und kleinen Besucher mit Speisen stärken, die nach „Art des Apicius“, eines antiken römischen Feinschmeckers, angerichtet werden.“

  • Vorführung eines Nachbaues eines römischen Pfeilgeschützes (LegioII)
  • Fibelschmiede & Feldschmiede (Legio XIII)
  • Modenschau mit verschiedenen Darstellern
  • Pilumwurf / Kampftraining (Legio XV)
  • Spezielle Kinderworkshops, Pressblechherstellung, Amulette basteln, Ketten fädeln, Schwerter & Schilde bemalen, Glasperlen drehen, Geschichte spielend erfahren, Sagen & Märchen

Wir von Civium Anasi werden auch dabei sein und den Organisator dieses Spektakels (Museum Lauriacum) nach Kräften unterstützen.
Auf euer Kommen freut sich die „Ennser Bürgerschaft“

Weitere Informationen findet ihr unter www.ludi-lauriacenses.at